Somatoforme Störungen

Somatoforme Störungen werden körperliche Beschwerden genannt, die real existieren und den Patienten belasten, und bei denen trotz gründlicher ärztlicher/medizinischer Abklärung keine körperliche Ursache oder Fehlfunktion festgestellt werden konnte.

Hierzu zählen Beispielsweise funktionelle Beschwerden, psychovegetative Dystonie, Reizdarm, chronisches Erschöpfungssyndrom, funktionelle Rückenschmerzen oder auch die Fibromyalgie.

Patienten, die eine solche Diagnose erhalten, haben oft zahllose Arztbesuche hinter sich und wünschen sich, dass eine eindeutige Ursache für die Beschwerden gefunden werden möge.

In Abgrenzung dazu werden unter psychosomatischen Beschwerden solche Erkrankungen verstanden, bei denen organische oder Gewebsschädigungen aufzufinden sind, und bei denen psychische oder soziale Faktoren die Entstehung und den Verlauf deutlich mit beeinflussen.